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Swiss Re erwartet weniger Katastrophenschäden

In einer ersten Schätzung geht die Schweizer Rückversicherung von einer deutlich geringeren Schadenssumme aus als im vergangenen Jahr. Entlastung brachte nicht nur die milde Hurrikan-Saison.

Veröffentlicht am 17.12.2014

Im Jahr 2014 haben sich die weltweit durch Katastrophen ausgelösten Schäden verglichen mit früheren Jahren erneut auf tiefem Niveau bewegt. Der Rückversicherer Swiss Re schätzt den weltweiten gesamtwirtschaftlichen Schaden aus Natur- und Menschgemachte-Katastrophen auf 113 Milliarden Dollar nach 135 Milliarden im Jahr 2013, wie am Mittwoch aus den vorläufigen sigma-Schätzungen hervorgeht. Der Betrag liege auch deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 188 Milliarden der vergangenen zehn Jahren, schreibt Swiss Re.

Die Versicherer deckten dabei Gesamtschäden im Umfang von 34 Milliarden Dollar ab, was gegenüber den 45 Milliarden aus dem Vorjahr einem Rückgang um 24 Prozent entspricht. Den Naturkatastrophen schreibt Swiss Re eine Schadenlast von 29 Milliarden (Vorjahr  37 Milliarden) zu, die verbleibenden versicherten Menschgemachte-Schäden haben sich laut den sigma-Schätzungen auf 5 Milliarden belaufen.

Starke Schneefälle zum Jahresende

Extreme Wetterverhältnisse hätten zu Beginn des Jahres in den USA und in Japan geherrscht, und gegen Ende des Jahres sei der Nordosten der USA erneut von tiefen Temperaturen und starken Schneefällen heimgesucht worden, heisst es weiter. Dagegen sei die Hurrikan-Saison im Nordatlantik auch 2014 verhältnismässig ruhig verlaufen.

(awp/lur)

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