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Swiss Re liebäugelt mit Zukauf in den USA

Swiss Re: Die Schweizer haben offenbar ein Auge auf eine Citigroup-Tochter geworfen. Keystone

Der grösste Rückversicherer des Landes hat offenbar ein Auge auf eine Tochter der US-Bank Citigroup geworfen. Rund eine halbe Milliarde Franken könnte Swiss Re für die Braut locker machen.

Veröffentlicht am 09.03.2016

Der Rückversicherer Swiss Re führt offenbar mit der US-Bank Citigroup Gespräche, um deren Tochter Prime Reinsurance (Prime Re) zu übernehmen.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in einem Bericht mit Verweis auf eine mit der Sache betraute Person schreibt, belaufe sich der Wert einer solchen Transaktion auf 500 Millionen US-Dollar. Allerdings sei noch keine Vereinbarung dazu abgeschlossen worden und es sei auch unklar, ob der Deal überhaupt zustande komme.

Seit einem Jahr auf Käufersuche

Die Citigroup hatte Prime Re während der Finanzkrise mit dem Ziel gegründet, Lebensversicherungspolicen von Primerica zu übernehmen, um den Spin Off des Versicherers im Jahr 2010 zu vereinfachen und den Anlegern schmackhafter zu machen. In den zumeist langlaufenden Policen gehe es etwa um Sterbe- oder auch Vorsorgerisiken, so der Bericht.

Die Citigroup habe vor über einem Jahr damit begonnen, für Prime Re einen geeigneten Käufer zu finden. Weder die US-Bank noch die Swiss Re haben sich gegenüber Bloomberg zu den Verhandlungen geäussert.

Letzter Zukauf auf der Insel

Swiss Re kaufte zuletzt auf der Insel zu. Für über zwei Milliarden Franken kauften die Schweizer die britische Gesellschaft Guardian Financial Services. Der Deal erhielt viel Lob von Experten.

(awp/ise/ama)

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