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Swiss Re profitiert von wenig Naturkatastrophen

Swiss Re: Der Konzern ist gut ins neue Jahr gestartet.   Keystone

Der Rückversicherer hat im ersten Quartal nicht ganz so viel verdient wie in der Vorjahresperiode. Hingegen konnte der Konzern mit Prämien deutlich mehr einnehmen.

Veröffentlicht am 07.05.2014

Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal einen Gewinn von 1,23 Milliarden Dollar geschrieben. Damit erreicht der Konzern nicht ganz die Zahlen des Vorjahresquartals, als der Gewinn 1,38 Milliarden Dollar betragen hatte.

Die verdienten Prämien steigen indessen deutlich an, wie die Swiss Re mitteilte. Das Volumen erhöhte sich von 6,78 Milliarden Dollar auf 7,55 Milliarden Dollar.

Neuer Risikochef

Auch zum Jahresauftakt 2014 wurde der Rückversicherer nur wenig von Katastrophenmeldungen und damit verbundenen Schadenzahlungen belastet. Das Verhältnis von Schadenleistungen und administrativem Aufwand zum Prämienvolumen (Combined Ratio) in der Sach-Rückversicherung betrug tiefe 78,8 Prozent. Den sehr tiefen Wert vom Vorjahr, 69,7 Prozent, erreichte die Swiss Re nicht mehr.

Ebenfalls am Mittwoch gab die Swiss Re bekannt, das der früher in diesem Jahr zurückgetretene Direktor der Finanzaufsichtsbehörde Finma, Patrick Raaflaub, im Konzern neuer Risikochef werden soll. Raaflaub ist Schweizer und hatte bereits früher für den Rückversicherer gearbeitet.

Raaflaub kenne das Unternehmen daher gut, liess sich Swiss-Re-Präsident Walter Kielholz in einer Mitteilung zitieren. Er habe als Finma-Leiter dazu beigetragen, dass die Finma in der «grössten Finanzkrise seit den 1930-er Jahren» eine wirkungsvolle Behörde geworden sei, schrieb Kielholz.

(sda/dbe)

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