Das Halbjahresergebnis des weltgrössten Rückversicherers Swiss Re hat zwei Gesichter. Bei den strukturierten Produkten und auf der Kapitalseite gibt es zwar nach wie vor Probleme. Die Konsequenz ist eine Halbierung des Quartalsergebnisses. Dafür besticht das operative Kerngeschäft. Ein Anzeichen dafür ist die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) im Nichtleben-Geschäft, die sich zwar um 1,7 Prozentpunkte verschlechtert hat, aber mit 92,3% einen nach wie vor hervorragenden Wert erzielt ? und dies trotz Prämienrückgang.

Der Rückgang der Prämien um 23% auf 6,1 Mrd Fr. zeigt, dass ein Preiskampf tobt und sich die Branche am Ende eines Preiszyklus befindet. Kommt hinzu, dass im Rahmen einer Quoten-Rückversicherung Berkshire Hathaway einen Anteil von 20% der gesamten Neugeschäfte von Swiss Re während der nächsten fünf Jahre übernimmt.

Übernahme passt in Strategie

Um dieser Tendenz im Nichtleben-Geschäft mittel- und langfristig entgegenzuwirken, setzt Swiss-Re-Chef Jacques Aigrain verstärkt auf zwei Bereiche: Auf die Verbriefung von Katastrophenrisiken, auf die sogenannten Insurance-linked Securities (ILS), bei denen grosse Risiken an den Kapitalmarkt transferiert werden, sowie auf das Leben-Geschäft. In diese Diversifikationsstrategie passt die Übernahme der Lebensversicherungssparte der britischen Barclays zu einem Preis von rund 1,6 Mrd Fr. Damit erwirbt Swiss Re einen Bestand von rund 760000 Lebensversicherungs- und Vorsorgepolicen sowie Rentenversicherungsverträge mit einem Anlagevermögen von fast 6,8 Mrd Pfund (12,8 Mrd Fr.). Bereits im Oktober 2007 wollte der Schweizer Konzern 4,5 Mio Kundenpolicen des britischen Lebensversicherers Resolution übernehmen. Die Transaktion scheiterte aber daran, dass Resolution nicht von Standard Life akquiriert wurde, mit der Swiss Re den Deal abgeschlossen hatte.

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Die Administrative Reinsurance (Admin Re) gilt in der Branche als Wachstumsmarkt. Swiss Re ist seit über zehn Jahren in diesem Bereich tätig und hat in den USA und in Grossbritannen rund 40 Leben-Portefeuilles übernommen, darunter die stillgelegten Leben-Aktivitäten von Zurich Financial Services. Der Rückversicherer übernimmt sämtliche Kundenpolicen samt dazugehörigem Deckungskapital zur Abwicklung und versucht, das Geschäft möglichst kostengünstig zu verwalten. Die Anlagerendite wird auf den erworbenen Vermögensbeständen erzielt. Der Gewinn ist allerdings während des Run-offs, also während 15 bis 20 Jahren, verteilt. In anderen Worten kauft sich Swiss Re Cash flow ein.

Swiss Re hält trotz Akquisition an ihrem langfristigen Ziel, einer Eigenkapitalrendite von 14%, fest. Auch auf das Aktienrückkaufprogramm hat die Übernahme keine Auswirkungen. Bis April 2010 sollen Aktien im Wert von total 7,75 Mrd Fr. erworben werden. Für René Locher, Analyst beim Bankhaus Sal. Oppenheim, sind diese Angaben ein Beleg dafür, dass Swiss Re gut kapitalisiert ist. Einziger Wermutstropfen ist seiner Meinung nach das starke Engagement im US-Kapital- und insbesondere im US-Häusermarkt. Jede negative Nachricht aus Übersee werde sich automatisch auf die Swiss-Re-Aktie auswirken.

Der Rückversicherer musste bisher 2,7 Mrd Fr. auf strukturierten Credit Default Swaps (CDS) abschreiben. Der Marktwert des Portfolios beträgt noch 2,2 Mrd Fr. Mit Abschreibungen von 362 Mio Fr im 2. Quartal und weiteren 163 Mio Fr. im Monat Juli haben sich die grössten Verlusterwartungen aber nicht bewahrheitet. In den Augen von Finanzchef George Quinn dürfte Swiss Re denn auch das Schlimmste überstanden haben. Doch für eine generelle Entwarnung ist es zu früh. «Das Potenzial für weitere Abschreiber ist vorhanden», sagt ZKB-Analyst Georg Marti. Es hängt davon ab, wie sich die Märkte entwickeln und wie die Absicherungsstrategien funktionieren. Die Münchener Rück, die Nummer zwei der Branche, hat sich viel weniger stark in die Welt der komplizierten Finanzprodukte vorgewagt als Swiss Re unter der Führung des ehemaligen Investmentbankers Aigrain. «Im Gegensatz zu Swiss Re hat die Münchener Rück fast keine strukturierten Produkte und damit nur unter der allgemeinen Marktschwäche gelitten», sagt Landsbanki-Kepler-Analyst Fabrizio Croce. Die Nummer zwei der Branche hat allerdings eine relativ hohe Aktienquote und leidet deshalb besonders unter der schlechten Börsenlage.

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Trübe Aussichten

Doch nicht nur die Turbulenzen an den Finanzmärkten könnten den Rückversicherern künftig zu schaffen machen. «Die Aussichten für den Versicherungsmarkt und hierbei auch für die Rückversicherung verschlechtern sich tendenziell», sagt ZKB-Analyst Marti. Das operative Geschäft werde schwieriger, insbesondere auch deshalb, weil sich die Schadenlast voraussichtlich wieder normalisieren wird.

 

 

nachgefragt


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