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Kooperation
Swiss Re und Softbank erzielen keine Einigung

Swiss Re
Swiss Re: Einstieg von Softbank wäre wirtschaftlich interessant.Quelle: Keystone

Die Gespräche zwischen Swiss Re und Softbank stehen offenbar still. Die Differenzen betreffen Preis und Höhe der Beteiligung.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Die Verhandlungen zwischen der Swiss Re und dem japanischen Technologiekonzern Softbank über eine Beteiligung der Japaner am Schweizer Rückversicherer sind offenbar an einem toten Punkt angekommen. Laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sind sich beide Seiten uneinig über Preis und Höhe der Beteiligung.

Die Swiss Re wollte dazu am Mittwoch auf AWP-Anfrage keinen Kommentar abgeben. Die Gespräche über eine Partnerschaft dauern bereits seit einigen Monaten an. Gemäss früheren Einschätzungen der Swiss Re dürfte der Einstieg von Softbank den Anteil von 10 Prozent nicht übersteigen. Ursprünglich war von bis zu einem Drittel die Rede gewesen.

Grosse Vorteile durch Technologie-Transfer

Nach Ansicht von Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler könnte eine Kooperation für den Schweizer Rückversicherer insbesondere mit Blick auf neue Technologien grosse Vorteile bieten. «Softbank ist einer der weltweit grössten Technologie-Investoren, woraus sich für Swiss Re im Rahmen einer Partnerschaft sicherlich Opportunitäten ergeben», hatte Mumenthaler vor einem Monat gesagt.

(sda/gku/mlo)

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