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Rückversicherer
Swiss Re wird von Katastrophen ausgebremst

Swiss Re
Swiss Re: 2017 war ein teures Jahr.Quelle: Keystone

Der Rückversicherer hat wegen Naturkatastrophen einen Gewinneinbruch erlitten. Auch andere Versicherer mussten leiden.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Naturkatastrophenschäden in Milliardenhöhe haben den Gewinn des Rückversicherers Swiss Re 2017 in die Tiefe gerissen. Sie kosten Swiss Re insgesamt rund 4,7 Milliarden Dollar. Der Konzerngewinn brach von 3,56 Milliarden Dollar auf 331 Millionen Dollar ein.

2017 war nicht nur für Swiss Re, sondern überhaupt eines der teuersten Jahre für die Rück- und Versicherungswirtschaft, wie Swiss Re am Freitag mitteilte.

Ertrag aus US-Steuerreform

Im letzten Jahr hatten Naturkatastrophen grosse Zerstörungen angerichtet. So wütete der Zyklon Debbie in Australien, die Hurrikane Harvey, Irma und Maria im Atlantik, in Mexiko bebte die Erde und in Kalifornien brannten die Wälder.

Doch es gab für Swiss Re auch positive Nachrichten. So bescherte US-Präsident Donald Trump dem Rückversicherer mit seiner Steuerreform einen Ertrag von 93 Millionen Dollar.

Boom an den Aktienmärkten hilft

Zudem konnte Swiss Re vom Boom an den Aktienmärkten profitieren und eine Rendite von 3,9 Prozent auf seinen Kapitalanlagen einfahren. Auch im Lebensversicherungsgeschäft lief es besser, der Gewinn in der Sparte Life & Health Reinsurance stieg von 807 Millionen auf 1,1 Milliarden Dollar.

Die Aktionäre erhalten jedenfalls trotz Gewinneinbruch eine höhere Ausschüttung: Der Verwaltungsrat will eine um 0,15 Franken höhere Dividende von 5,00 Franken pro Aktie vorschlagen sowie ein neues Aktienrückkaufprogramm.

(sda/gku)

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