Der Kampf zwischen der Swiss und der Tessiner Etihad Regional, der ehemaligen Darwin Airline, geht in eine neue Runde. Ende Juni hatte die Schweizer Nationalairline bekannt gegeben, dass sie die Strecke zwischen Zürich und Lugano nicht mehr in Kooperation mit der ehemaligen Darwin Airline bedienen würde, sondern mit der eigenen Schwester-Airline Austrian. Die Swiss kommunizierte, dass AUA ab November mit einer Propellermaschine des Typs Dash-8 mehrmals täglich von Zürich nach Lugano fliegen wird.

Laut dem Fachportal «Austrian Aviation» erhält die Swiss-Schwester Austrian sogar vier Turboprop-Flugzeuge. Dies ist ein Indiz, dass die Swiss den Tessinern das Feld nicht kampflos überlassen will. Gemäss Branchenkennern prüft die Swiss nun, die zusätzlichen Flugzeuge von Lugano nach Genf und von Zürich nach Dresden und Leipzig einzusetzen – allesamt Destinationen, die auch Etihad Regional bedient.

Austrian-Flieger mit Star-Alliance-Bemalung

Die vier Flugzeuge werden mit dem Schriftzug der Star Alliance bemalt werden. Die Swiss dementiert die weitergehenden Pläne nicht, will sich aber nicht in die Karten blicken lassen: «Ob, und wenn ja, was, wann und wie wir mehr mit Austrian Airlines machen, befindet sich derzeit in Evaluation», sagt eine Sprecherin  der «Schweiz am Sonntag».

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(se)