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Luftfahrt
Swiss verbannt defektes Samsung-Handy

Swiss: Verbietet auf gewissen Flügen das Mitführen eines Samsung Galaxy Note 7. Keystone

Das defekte Samsung Galaxy Note 7 ist auf gewissen Flügen der Airline Swiss verboten. Betroffen sind Verbindungen in die USA, Kanada oder Hongkong.

Veröffentlicht am 17.10.2016

Die Fluggesellschaft Swiss hat wegen Brandgefahr das Smartphone Samsung Galaxy Note 7 an Bord ihrer Flugzeuge in die USA, Kanada und Hongkong verboten. Zuvor hatten die US-Behörden das Handy als «gefährliches Material» eingestuft und Passagieren verboten, das Gerät an Bord zu nehmen.

«Das Verbot wurde am Samstag in Kraft gesetzt», sagte eine Swiss-Sprecherin am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Es gelte bis auf weiteres.

Strafe bei Verstoss

Die US-Behörden hatten das Verbot des Smartphones auf Flügen nach oder aus den Vereinigten Staaten und innerhalb des Landes am Freitag angekündigt und am Samstagmittag (Ortszeit) in Kraft gesetzt Bei Verstössen könnten Reisende bestraft oder die Smartphones beschlagnahmt werden. Die Sicherheit an Bord stehe an erster Stelle.

Im Anschluss an die Regelung der US-Behörden untersagten zahlreiche Airlines den Passagieren, Handys persönlich im Handgepäck oder in aufgegebenen Koffern zu transportieren.

Ende des Note 7

Vor einer Woche hatte Samsung erklärt, das Note 7 werde vom Markt genommen. Zuvor waren einige der erst im August auf den Markt gekommenen Geräte in Brand geraten.

Samsung hatte zunächst einen Austausch der ausgelieferten Handys auf den Weg gebracht. Allerdings fing kurz darauf auch ein bereits getauschtes Gerät in einem Flugzeug Feuer. Daraufhin beschloss Samsung das Aus für das Gerät. Die Ursache für die Brände sollen defekte Akkus sein.

(sda/ise)

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