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Gefahr
Swiss verbietet Galaxy Note 7 auf allen Flügen

Verbranntes Galaxy Note 7: Das Smartphone darf weder ins Hand- noch ins aufgegebene Gepäck. Keystone

Ab sofort dürfen Passagiere das explosionsgefährdete Smartphone Galaxy Note 7 auf keinen Flug des Lufthansa-Konzerns mehr mitnehmen. Das Verbot trifft auch Gäste der Swiss.

Veröffentlicht am 18.10.2016

Der Lufthansa-Konzern verbietet auf sämtlichen Flügen die Mitnahme des explosionsgefährdeten Smartphones Galaxy Note 7 von Samsung. Die Anordnung gelte ab sofort und bis auf Weiteres, sagte ein Lufthansa-Sprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Das Smartphone dürfe «aus Sicherheitsgründen nicht mit an Bord» und dürfe auch weder ins Handgepäck noch ins aufgegebene Gepäck gesteckt werden. Das Verbot gilt dem Sprecher zufolge für alle Fluggesellschaften der Lufthansa Group, zu der unter anderem die Swiss, Eurowings und Austrian Airlines gehören.

Produktion komplett eingestellt

Zuvor hatte der Konzern am Wochenende bereits ein Note-7-Mitnahmeverbot für Flüge von und in die USA sowie für Verbindungen aus und nach Kanada und Hongkong verhängt. Hintergrund waren Anweisungen der jeweiligen Flugsicherheitsbehörden. Auch mehrere internationale Lufthansa-Konkurrenten verbannten das Smartphone.

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 inzwischen komplett eingestellt, nachdem auch einige Austauschgeräte durch überhitzte Akkus in Brand geraten waren.

(sda/cfr)

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