Insgesamt transportierte die Swiss von Januar bis Juni 7,37 Millionen Fluggäste – 10,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Relativiert wird das Wachstum allerdings dadurch, dass im Vorjahreszeitraum wegen des Vulkanausbruchs in Island fast 2000 Flüge gestrichen werden mussten – betroffen waren dadurch rund 200‘000 Passagiere.

Die Auslastung sank leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent, wie die Swiss am Montag bekannt gab. Im Europaverkehr verbesserte sich der Wert um 1,1 Punkte auf 79,1 Prozent, bei den Langstreckenflügen sank die Auslastung um 1,3 Punkte auf 83,7 Prozent.

Dass die Auslastung trotz deutlich höheren Passagierzahlen leicht geringer war, hängt mit dem Ausbau der Flotte und dem Ausbau des Streckennetzes zusammen. So führte die Lufthansa-Tochtergesellschaft im ersten Halbjahr 8,4 Prozent  mehr Flüge durch als in der Vorjahresperiode. Die Kapazität, gemessen in so genannten Sitz-Kilometern, erhöhte sich im Europaverkehr um 11,4 Prozent und im Interkontinentalverkehr um 12,3 Prozent.

Im Juni flogen 1,31 Millionen Passagiere mit Swiss, dies sind 7,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Flugzeuge waren etwa gleich gut gefüllt, die Auslastung sank um 0,1 Punkte auf 84,5 Prozent.

(cms/rcv/sds)