Die Swisscom schafft die Sim-Kartensperre bei Handys von Abo-Kunden ab. Diese können damit ab dem 1. Juli auch Sim-Karten anderer Telekombetreiber beispielsweise im Ausland verwenden. Zudem können die Geräte künftig problemlos weiterverschenkt werden.

Die neue Regelung käme vor allem den zwei Millionen iPhone-Kunden zu gute, kündigte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz in einem Firmenvideo an. Sie können ab 1. Juli ihr iPhone via iTunes am Computer synchronisieren. Die Sim-Sperre werde dann automatisch aufgehoben.

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«Das macht es einfacher, wenn man das iPhone an Verwandte oder Kollegen weitergeben will, die auf einem anderen Netz sind und das iPhone mit einer anderen Sim-Karte verwenden möchten», sagte Roetz.

Teure Roaming-Gebühren im Ausland

Bei den Prepaid-Kunden werde die Sim-Sperre indes beibehalten. Hier seien die Geräteverbilligungen so gross, dass man an der bisherigen Regelung festhalte, sagte Roetz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Applaus gab es vom Internetvergleichsdienst Comparis: Das Ende des Sim-Sperren-Zwangs sei erfreulich, urteilte Telekomspezialist Ralf Beyeler: Im Ausland könnten die Kunden eine dortige Sim-Karte verwenden und würden somit nicht mehr von teuren Roaming-Gebühren erschlagen.

(tno/rcv/sda)