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Swisscom-Gewinn steigt dank Sondereffekten

Swisscom verfehlt die operativen Erwartungen. (Bild: Keystone)

Die Swisscom hat das erste Quartal mit einem deutlich höheren Gewinn abgeschlossen – dies trotz weniger Umsatz. Grund für den Gewinnsprung ist aber vor allem eine weggefallene Sonderbelastung.

Veröffentlicht am 04.05.2011

Die Zahlen täuschen: Swisscom hat ihren Reingewinn im ersten Quartal zwar um ein Viertel auf 474 Millionen Franken gesteigert. Dies hat aber vor allem mit einer Sonderbelastung zu tun, die im vergleichbaren Vorjahreszeitraum angefallen war.

Wegen einer Mehrwertsteueraffäre bei der italienischen Tochter Fastweb hatte Swisscom vor einem Jahr Rückstellungen von rund 100 Millionen Franken vornehmen müssen. In der Folge reduzierte sich der Gewinn um ein Fünftel.

Nun geht es gewinnmässig wieder aufwärts: Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) legte um 6,4 Prozent auf 1,126 Milliarden Franken zu. Der operative Gewinn (Ebit) kletterte um 16,3 Prozent auf 648 Millionen Franken. Der Umsatz schrumpfte dagegen um 3,1 Prozent auf 2,862 Milliarden Franken.

Damit hat die Swisscom operativ die Erwartungen der Finanzgemeinde nicht ganz erreicht. Analysten hatten laut der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt bei einem Umsatz von 2,891 Milliarden mit einem Ebitda von 1,132 Milliarden und einem Ebit von 667 Millionen Franken gerechnet. Der Reingewinn fiel indes etwas höher aus als prognostiziert.

Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert. Für 2011 erwartet der Telekomkonzern einen Nettoumsatz von mindestens 11,8 Milliarden Franken und einen Ebitda von über 4,6 Milliarden Franken.

(cms/tno/sda/awp)

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