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Swisscom investiert 100 Millionen in Rechenzentrum

Die Fläche für die Server wird zunächst 2300 Quadratmeter betragen. (Symbolbild: Keystone)

Die Swisscom will bis 2014 in Bern ein neues Rechenzentrum bauen - die Bewilligung liegt vor. Der Telekomriese verspricht eine Kühlung durch Regenwasser und Notstrom ohne Batterien.

Veröffentlicht am 13.07.2012

Die Swisscom kann im August mit dem Bau eines neuen Rechenzentrums an der Berner Stauffacherstrasse beginnen. Die Baubewilligung für das 100 Millionen Franken teure Projekt liegt vor, wie Swisscom-Sprecher Olaf Schulze auf Anfrage sagte.

Im Businesspark Bern will die Swisscom bis 2014 «eines der modernsten und effizientesten Rechenzentren Europas» erstellen, wie sie in einem Communiqué schreibt. Gekühlt werde mit Umluft und Regenwasser, die Abwärme werde in den Wärmeverbund der Stadt Bern eingespeist.

Ein innovatives Notstromkonzept mache zudem Batterien überflüssig: Bei einem Netzausfall werde eine ständig laufende Schwungmasse den Generator so lange antreiben, bis die Dieselaggregate den Antrieb des Generators übernehmen.

Ein Modell des neues Rechenzentrums. (Bild: Swisscom)

Maximal 4000 Quadratmeter

Der Neubau wird das Rechenzentrum Zentweg in Ostermundigen ablösen. Die Serverfläche wird zunächst 2300 Quadratmeter betragen und kann auf maximal 4000 Quadratmeter ausgebaut werden.

Der Businesspark Bern befindet sich am Standort der ehemaligen Waffenfabrik an der Stauffacherstrasse. In etwas mehr als einem Jahrzehnt ist dort ein IT-Park entstanden, der zurzeit rund 1500 Personen in 25 Unternehmungen beschäftigt.

(tno/sda/awp)

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