Die Swisscom hat 2014 deutlich zulegen können. Dank starkem Wachstum bei den Bündelangeboten stieg der Umsatz um 2,4 Prozent auf rund 11,7 Milliarden Franken. Der Gewinn fiel mit 1,7 Milliarden Franken um 0,6 Prozent höher aus als im Vorjahr.

Damit hat die Swisscom die eigenen Prognose und die Erwartungen der Finanzgemeinde erfüllt oder sogar übertroffen. Für das vergangene Jahr peilte das Telekomunternehmen einen Umsatz von 11,5 Milliarden Franken an. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP bei einem Umsatz von 11,6 Milliarden Franken mit einem Reingewinn nach Minderheiten von 1,7 Milliarden Franken gerechnet.

«Sehr erfreulich entwickelt»

Auch beim Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) hat der «Blaue Riese» mit 4,4 Milliarden Franken sein Ziel erreicht. «Unser Geschäft hat sich sehr erfreulich entwickelt», lässt sich Swisscom-Chef Urs Schaeppi im Communiqué zitieren: «Trotz Preisdruck setzte sich das Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis fort.»

Die Swisscom konnte die Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft von 360 Millionen Franken durch mehr Kunden und grössere Nutzung ihrer Dienste, die 488 Millionen Franken in die Kasse brachten, mehr als wettmachen.

Tieferer Umsatz erwartet

Der Trend zu Bündelangeboten und Preismodellen mit Pauschaltarifen sei ungebrochen, hiess es weiter. Der Umsatz mit Bündelangeboten stieg um 23,7 Prozent auf gut 1,9 Milliarden Franken. Wichtigste Treiber dieses Geschäfts seien Fernsehen und Mobilfunk, schrieb die Swisscom.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen sowohl einen tieferen Umsatz als auch ein geringeres Betriebsergebnis. Selbst bei einem Wechselkurs von 1,00 Franken pro Euro sollen ein Umsatz von über 11,4 Milliarden Franken und ein Ebitda von rund 4,2 Milliarden Franken erreicht werden. Nicht berücksichtigt seien dabei mögliche negative Auswirkungen der Währungssituation auf die Konjunktur, heisst es in der Mitteilung.

(sda/tno)

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