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Swisscom-Schäppis iO Messenger schmiert ab

iO: Von Swisscom unter Schäppi lanciert. Keystone

Swisscom stellt seine Gratis-Messenger-App iO Ende August ein. Gegen WhatsApp hatte die Software nie eine Chance.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Der Telekomanbieter Swisscom stellt seine Gratis-Messenger-App iO Ende August ein. Die Kunden benutzten heute vor allem WhatsApp, begründet Swisscom am Mittwoch ihren Entscheid. Vier Jahre nach der Lancierung von iO erhielten die Kunden eine Message über das Ende des Dienstes.

Zwar sei WhatsApp beim Start von iO schon relativ gut etabliert gewesen, sagt Swisscom-Digitalchef Roger Wüthrich-Hasenböhler in einem auf der Swisscom-Website veröffentlichten Interview. Doch WhatsApp, welches inzwischen Facebook gehöre, sei zu einem weltweiten Giganten geworden, so der Digitalchef. Da die meisten Kunden nur eine Messenging-App nutzten, sei es als Schweizer Firma sehr schwierig gewesen, dagegen anzutreten.

Interne Lösung

Für zehn betroffene Swisscom-Abgestellte werde nach einer internen Lösung gesucht, sagt Wüthrich-Hasenböhler weiter. Es könnte zu einigen Entlassungen kommen. Dafür sei ein Sozialplan vorgesehen.

(sda/chb)

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