Es ist der erste Jahresabschluss, den der neue Swisscom-CEO Urs Schaeppi verantwortet, nachdem der langjährige CEO Carsten Schloter im Sommer 2013 verstorben war. Die Zahlen sind dabei nicht nur positiv: Der grösste Telefonanbieter der Schweiz muss für das Geschäftsjahr 2013 ein Minus beim Gewinn verkraften.

Zwar hat der Konzern seinen Umsatz um 0,4 Prozent auf 11,43 Milliarden Franken gesteigert. Der Preisverfall hat die Bilanz des Jahres 2013 aber belastet: Unter dem Strich verdiente die Swisscom weniger. Das Ergebnis lag bei 1,695 Milliarden Franken und damit 6,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Damit erfüllt der Konzern knapp die Erwartungen der Analysten: Sie waren von einem Nettoumsatz zwischen 11,43 und 11,48 Milliarden Franken ausgegangen.

Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses tendieren Swisscom-Aktien im frühen Handel leicht höher. Gegen 09.40 Uhr lagt die Aktie um 0,3 Prozent höher auf 496,50 Franken höher, nachdem der Titel zuvor auf beiden Seiten des Marktes nach einer Richtung gesucht hatte.

Dividende bleibt stabil

Angesichts der anhaltenden Gewinnerosion hält die Swisscom ihre Aktionäre dabei mit einer stabilen Dividende bei der Stange. Für 2013 werden ebenso wie im Vorjahr 22 Franken je Titel ausgeschüttet, bestätigte der Konzern. Bei Erreichen der Geschäftsziele plant der grösste Schweizer Telekommunikationskonzern auch für 2014 eine Dividende in gleicher Höhe.

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Die Zahl der vom Konzern gestellten Anschlüsse in der Schweiz konnte die Swisscom steigern. Mobilfunkanschlüsste stiegen dabei um 3,1 Prozent auf 6,4 Millionen. Bei der Zahl der TV-Anschlüsse konnte die Swisscom erheblich zulegen – um 26 Prozent auf rund 1 Million. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg um 3 Prozent auf 20'108.

(sda/awp/me/sim)