Die Razzia bei Huawei in Dübendorf nimmt man auch in der Konzernzentrale der Swisscom zur Kenntnis. «Wir beobachten die Situation genau», erklärt Sprecher Carsten Roetz gegenüber handelszeitung.ch. Denn sein Konzern nehme Lieferanten allgemein in die Pflicht, auch was die Arbeitsbedingungen angehe.

Man habe deshalb Hauwei bereits früher aufgefordert, eine Liste mit dem Nachweis der korrekten Arbeitsbewilligungen zusammenzustellen. «Bislang haben wir aber keine Anhaltspunkte für Verstösse ausgemacht» so Roetz.

Zusammenarbeit bei Glasfaser

Die Swisscom wählte im Februar Huawei für den Ausbaus des Galsfasernetzes ausserhalb der Ballungszentren. Zuvor hatten sich mehrere Konzerne für den Auftrag beworben. Doch am Ende obsiegten die Chinesen. «Wir freuen uns, die bisherige Zusammenarbeit mit Huawei im Glasfaserausbau zu erweitern. Mit Huawei haben wir einen hervorragenden, vertrauenswürdigen Partner mit langjähriger Erfahrung und hohem Sicherheitsbewusstsein», erklärte damals Swisscom-Netzchef Heinz Herren.

Die Swisscom ist mit der bisherigen Zusammenarbeit «sehr zufrieden» wie Sprecher Roetz sagt.

(se/aho)