Der Telekomkonzern Swisscom will seine italienische Internettochter nicht loswerden. «Wir denken nicht an einen Verkauf von Fastweb», sagte Finanzchef Mario Rossi der «Börsen-Zeitung». «Wir haben die Absicht, Fastweb selbst weiterzuentwickeln.»

Weitere Zukäufe möglich

Die Schweizer hatten die Firma 2007 für 4,6 Milliarden Euro übernommen, mussten Jahre später aber 1,3 Milliarden Euro abschreiben. Operativ sei Fastweb inzwischen stabil und solle ab 2015 einen positiven Beitrag zum Free Cash-Flow leisten, ergänzte der Manager. Für Rückenwind sorge auch die wirtschaftliche Entwicklung in Südeuropa.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Weitere Zukäufe seien möglich, hauptsächlich in der Schweiz und Italien. «In Betracht kommen kleinere Unternehmen, vor allem IT-Service-Dienstleister», sagte Rossi. Swisscom habe für Übernahmen einen Spielraum von 1,6 bis 1,7 Milliarden Franken. Geplant sei auch eine weitere in Euro lautende Anleihe.

(sda/dbe)