Nach der Übernahme des Schweizer Strom-Übertragungsnetzes hat sich die nationale Netzgesellschaft Swissgrid am Kapitalmarkt frisches Geld beschafft. Das Unternehmen gab erstmals eine Anleihe heraus und sammelte 700 Millionen Franken von Investoren ein.

Dadurch soll der Strommarkt entflechtet und das Netz modernisiert werden. Zuvor war das Unternehmen nur für den Betrieb des Netzes zuständig.

Im Zuge der Netzüberführung gewährten die Versorgungsunternehmen, denen Swissgrid gehört, dem Unternehmen Darlehen. Die Anleihenemission diene hauptsächlich der Refinanzierung dieser Darlehen, teilte die Netzgesellschaft am Mittwochabend mit.

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Ausgegeben wurden Anleihen mit zwei verschiedenen Laufzeiten: Eine über 7 Jahre zu einem Zinssatz von 1 Prozent sowie eine 12-jährige Anleihe mit einem Zinssatz von 1,625 Prozent. Das Volumen beträgt je 350 Millionen Franken.

(tke/sda)