Die auf Logistiksysteme in Spitälern und Verteilzentren spezialisierte Swisslog hat im ersten Halbjahr 2013 den Weg in die Gewinnzone geschafft. Unter dem Strich resultierte ein Unternehmensergebnis von 2,1 Millionen Franken. nach einem Fehlbetrag von 0,4 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die bereits Mitte Juli veröffentlichten vorläufigen Zahlen zum Auftragseingang (-8,7 Prozent auf 263,4 Millionen Frankenanken), Umsatz (-2,9 Prozent auf 305,9 Millionen Franken.) sowie Betriebsergebnis Ebit (-36 Prozent auf 5,4 Millionen) wurden bestätigt.

Ausschlaggebend für das «nicht zufriedenstellende« Semesterergebnis sei der verzögerte Auftragseingang in beiden Divisionen sowie zusätzliche Aufwände bei Projektrealisierungen, teilte Swisslog mit.

Nach Berücksichtigung des verbesserten Finanzergebnisses und der tieferen Ertragssteuern resultierte ein Unternehmensergebnis von 2,1 Millionen Frankenanken. Wegen eines einmaligen Restrukturierungsaufwandes im Jahr 2012 ist dieser Wert nicht direkt mit dem Ergebnis der Vorjahresperiode vergleichbar.

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Solide finanzielle Lage

Das im vergangenen Jahr lancierte Restrukturierungsprogramm Score verlaufe nach Plan. Die finanzielle Situation beschreibt Swisslog als «unverändert solide».

Im Hinblick auf das Gesamtjahr rechnet Swisslog dank guter Margen in einem soliden Auftragsbestand mit einem stärkeren zweiten Semester. Der Mitte Juli bekannt gegebene Ausblick für 2013 wurde bestätigt.

Bei der damaligen Zahlenvorlage hatte Swisslog die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Neu rechnet das Management für das Gesamtjahr mit einem bis um 5 Prozent unter Vorjahr liegendem Umsatz und einer EBIT-Marge im Bereich von 3,3 Prozent. Bis dahin galten ein stabiler Umsatz (315 Millionen Franken.) und eine EBIT-Marge zwischen 4,0 Prozent und 4,5 Prozent als Zielgrössen.

(tke/sda)