Die auf Logistiksysteme in Spitälern und Verteilzentren spezialisierte Swisslog hat sich dank einem guten zweiten Halbjahr im Geschäftsjahr 2013 behauptet. Der Reingewinn konnte trotz eines Umsatzrückgangs deutlich gesteigert werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich verblieb Swisslog ein Gewinn von 11,9 Millionen Franken, gegenüber 7,1 Millionen Franken im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisse können aber nicht direkt verglichen werden, weil das Vorjahr durch einmalige Restrukturierungskosten geprägten war, wie Swisslog schreibt. Das im letzten Jahr lancierte Restrukturierungsprogramm Score verlaufe nach Plan und habe in mehreren Bereichen die operativen Ergebnisse gestützt.

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Intensiver Wettbewerb im 2014

Im Geschäftsjahr 2013 ging der Umsatz um 3 Prozent auf 632,6 Millionen Franken zurück. Der Auftragseingang erhöhte sich hingegen um knapp 11 Prozent. Zum Jahresende verfügte die Gruppe über einen Auftragsbestand von 542,2 Millionen Franken, verglichen mit 487,4 Millionen Franken per Ende 2012. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT vor Restrukturierungskosten ging um rund 18 Prozent auf 20,5 Millionen Franken zurück.

Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet Swisslog nicht mit einer wesentlichen Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen. Der Wettbewerb werde insbesondere in Europa und Nordamerika intensiv bleiben. In Asien erwartet Swisslog weiteres nachhaltiges Wachstum. Die Unsicherheiten in den grössten Märkten Europa und Nordamerika liessen für 2014 keine Prognose über das Geschäftsergebnis zu, schreibt Swisslog.

(sda/gku)