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Swissmetal: Keine Einigung mit BNP Paribas

Die Swissmetal-Produktionsstätte in Dornach könnte am Montag weiterhin geschlossen bleiben. (Bild: Keystone).

Uneinigkeit zwischen der vom Konkurs bedrohten Kupferprodukte-Herstellerin Swissmetal und BNP Paribas: Damit ist die Wiederaufnahme der Produktion am Montag akut gefährdet.

Veröffentlicht am 06.08.2011

Swissmetal und die finanzierende Bank BNP Paribas haben noch keine Einigung erzielt. BNP Paribas hält wegen ausstehender Kredite ihr Pfandrecht auf die Materiallager weiterhin aufrecht.

Damit bleiben die Lager in Dornach SO und Reconvilier BE weiter geschlossen. Gemäss einem Communiqué von Swissmetal  könne das einen Produktionsbeginn nach den Betriebsferien am kommenden Montag gefährden. Ohne eine Öffnung der Lager sei einen Wiederaufnahme der Produktion nicht möglich, schreibt Swissmetal.

Mit dem französischen Buntmetallunternehmen Le Bronze Industriel, welches Ende Juli ein Übernahmeangebot für Swissmetal eingereicht hatte, würden weiterhin intensiv Gespräche geführt.

Um die Zeit bis zu einer möglichen Übergabe zu überbrücken, sei es von grosser Wichtigkeit, dass die Produktion an den Schweizer Standorten Reconvilier und Dornach in den kommenden Tagen wieder aufgenommen werden könne, schreibt das Unternehmen. Die Offerte gilt nämlich nur unter gewissen Bedingungen. Le Bronze Industriel fordert unter anderem, dass Swissmetal die industriellen Aktivitäten und die Lieferungen am 8. August (Montag) wieder aufnimmt.

Der deutsche Swissmetal-Standort Lüdenscheid ist gemäss Communiqué weiterhin funktionsfähig und von der Situation in der Schweiz nicht betroffen.
Die Mitarbeiter von Swissmetal werden von der Unternehmensleitung am Montag um 9 Uhr an beiden Standorten über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert.

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