Die Schweiz hinterlässt Spuren in der Managementausbildung für die Hotellerie und den Tourismus. Bereits vor 20 Jahren hat Ernst Hofmann in Zusammenarbeit mit einer schweizerischen Hotelfachschule den ersten Lehrgang für Fachkräfte in Griechenland aufgebaut. Waren es beim Start des Swiss Alpine Center knapp 40 Studenten, hat sich diese Zahl mittlerweile auf über 200 erhöht. Das gute Image der helvetischen Ausbildungsstätten, allen voran der international renommierten Hotelfachschule Lausanne, haben die «Swissness» im Bereich Hotellerie und Gastronomie in die Welt getragen. Weil die Nachfrage in der Schweiz nicht zu befriedigen ist, fällt das Angebot des Swiss Alpine Center im südosteuropäischen Tourismusland auf fruchtbaren Boden.

Der Basislehrgang stützt sich auf eine Vereinbarung mit der DCT International Hotel & Business Management School mit Sitz in Vitznau, einem Mitglied der schweizerischen Hotelfachschulen. Darauf aufgebaut sind Lehrgänge zum Bachelor und Master in Verbindung mit Programmen von britischen und amerikanischen Universitäten. «Wir haben Schweizer Lehrkräfte und Schüler», sagt Schulleiter Hofmann. Das Swiss Alpine Center, mit einem weitläufigen Campus im südlich von Athen gelegenen Gylfada, versteht sich aber vor allem als international ausgerichtete Ausbildungsstätte, die nebst den einheimischen Studenten auch Absolventen aus über 30 Nationen betreut. Die Lehrgänge lösen sich ab mit einer praktischen Tätigkeit und kosten pro Jahr je nach Studienrichtung zwischen 400 und 9000 Euro.

Griechenland bietet in den über 9000 Hotels ein weit gefächertes Betätigungsfeld für gut ausgebildete Spezialisten. Hofmann gibt sich an der Graduation-Feier zum 20-jährigen Jubiläum erfreut darüber, dass seine Diplomempfänger jeweils alle eine hochwertige Stelle finden und danach im In- oder Ausland Karriere machen. Kein Zweifel: Der anhaltende Aufschwung im griechischen Tourismus wird die Studentenzahl im Swiss Alpine Center weiter steigen lassen.

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