Die Onlinebank Swissquote ist im ersten Quartal kräftig gewachsen. Der Gesamtertrag stieg um rund 56 Prozent auf 36,5 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn nahm um 83 Prozent auf 13,6 Millionen  und der Reingewinn um 84 Prozent auf 10,7 Millionen Franken zu.

Die Kontenzahl lag um 17 Prozent über dem Vorjahr und das Depotvermögen erreichte mit 8,4 Milliarden Franken einen neuen Höchststand (+18 Prozent). An der Steigerung des Gesamtertrags seien alle Segmente beteiligt gewesen, teilte Swissquote am Donnerstag mit.

Der Kommissionsertrag verbesserte sich um 19 Prozent auf 18,9 Millionen. Im Zins- und Handelsgeschäft stieg der Ertrag um 68 Prozent auf 3,9 Millionen Franken. Das überdurchschnittliche Wachstum im Handelsgeschäft (eForex, +163 Prozent) widerspiegelt laut Mitteilung das bedeutende externe Wachstum durch die im Herbst übernommene ACM.

Die Kundenvermögen erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2010 um gut 4 Prozent auf 8,38 Milliarden Franken. Die Bank verzeichnete dabei einen Nettoneugeldzufluss von 293,3 (Vorjahresquartal 353,9) Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 17 Prozent. Der Neugeldzufluss habe leicht unter den Erwartungen gelegen, schreibt Swissquote dazu.

Für das Gesamtjahr 2011 bestätigt Swissquote die Prognose vom vergangenen März. Danach wird eine Zunahme des Gesamtertrags um 50 Prozent angestrebt und das Depotvermögen soll um 2 Milliarden gesteigert werden.  Zudem strebt die Online-Bank einen Neugeldzufluss von 1,2 Milliarden Franken an.

(cms/laf/sda)