Die Internetbank Swissquote hat im vergangenen Geschäftsjahr 48,5 Prozent mehr Reingewinn als 2010 erzielt und damit unter dem Strich 31,4 Millionen Franken verdient. Der Gesamtertrag der Anbieterin von Online-Finanzdiensten stieg um 22,7 Prozent auf 128,4 Millionen Franken. Dabei hätten alle Ertragssegmente - wenn auch in unterschiedlichem Masse - zum Wachstum beigetragen, heisst es in einer Mitteilung.

Haupttreiber für den besseren Gesamtertrag war das Handelsgeschäft. Dieses stieg um 64,5 Prozent auf 47,7 Millionen Franken. Dies sei vor allem auf die übernommene Bank ACM zurückzuführen, heisst es. Weniger zulegen konnte der Kommissionsertrag, der nur leicht um 2,4 Prozent auf 64,7 Millionen Franken anstieg. Die allgemeine Verunsicherung der Kunden sei spürbar gewesen, teilt Swissquote mit.

Auch das Zinsengeschäft sei 2011 aufgrund der Währungssituation schwierig. Gleichwohl legte die Internetbank in diesem Segment um 28,4 Prozent auf 16,1 Millionen Franken zu. Insgesamt stieg der Betriebsgewinn um 17,9 Prozent auf 40 Millionen Franken.

Rund 37 Prozent weniger Neugeld

Der Neugeldzufluss entwickelte sich im vergangenen Jahr gemäss Swissquote unterproportional. Mit 926,1 Millionen Franken floss Swissquote 37,3 Prozent weniger Neugeld zu als 2010. Dies sei noch in den budgetierten Erwartungen, erklärte das Unternehmen. Dafür konnte die Bank die Gesamtzahl der Konten um 9 Prozent auf knapp 187'500 steigern.

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Im kommenden Jahr will der Finanzdienstleister weiter wachsen. Bei gleich bleibenden Marktvoraussetzungen gehe man von einer Zunahme des Ertrags und der Anzahl Kunden von 10 Prozent aus.

(tno/sda)