Bei Swissquote (Aktie) hat die flaue Stimmung an den Börsen zwar die Handelsaktivität der Kunden sinken lassen. Die Internetbank hat dank einer Akquisition und mehr Sparkonti im Halbjahr aber dennoch ein Ertragswachstum von 36,1 Prozent auf 67,47 Millionen Franken verbuchen können.

Der Ertrag aus dem Zinsgeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 46,6 Prozent auf 7,8 Millionen Franken. Im Handelsgeschäft - sprich dem Tausch von Devisen - führte die Übernahme des Online-Devisenhändlers ACM dazu, dass der Ertrag um 125,6 Prozent auf 26,4 Millionen Franken in die Höhe kletterte.

Auch Gewinn gestiegen

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Der mit dem Aktienhandel der Kunden eingespielte Kommissionsertrag legte gerade noch um 2,3 Prozent auf 33,3 Millionen Franken zu. Hauptursache für die bescheidene Zunahme seien neben Wechselkurseffekten die stark gesunkene Zahl von Kundentransaktionen, teilte Swissquote am Freitag mit.

Ähnlich stark wie der Gesamtertrag stieg auch der Gewinn von Swissquote. Unter dem Strich steht im Halbjahresabschluss der Internetbank ein Reingewinn von 17,8 Millionen Franken. Im Vergleich zu 2010 entspricht das einem Plus von 29,9 Prozent.

Nach eigenen Angaben unter den Erwartungen von Swissquote blieb der Zufluss neuer Kundengelder. Er betrug netto 387,3 Millionen Franken, in der Vergleichsperiode des Vorjahres waren es noch über 600 Millionen Franken

(laf/sda)