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Krankenkasse
Sympany laufen die Kunden weiter davon

Sympany-Hauptsitz in Basel: mehr Gewinn, weniger Versicherte. (Bild: Keystone)

Durch Effizienzsteigerung resultierte beim Basler Versicherer 2012 ein Gewinnsprung. Sympany-Chef Ruedi Bodenmann ist trotz weiterer Erosion des Kundenstamms zufrieden.

Veröffentlicht am 11.04.2013

Beim Krankenversicherer Sympany ist die Zahl der Versicherten im vergangenen Jahr weiter gesunken. Unter anderem dank mehr Effizienz konnte das Unternehmen mit Sitz in Basel jedoch seinen Gewinn um 33 Prozent auf 21,6 Millionen Franken steigern.

Sympany-Geschäftsführer Ruedi Bodenmann beurteilt das 2012 erzielte Ergebnis in einer Mitteilung  als «sehr erfreulich». Er stellt den Versicherten für 2014 eine «sehr moderate Prämienrunde» in Aussicht.

Die Erosion des Kundenstamms setzte sich bei Sympany auch im vergangenen Jahr fort, wenn auch verlangsamt. So sank die Zahl der Privatkunden um 6576 auf 203'097. Bei den Grundversicherten wurde ein Rückgang um 4545 auf 164'485 registriert. Um 72 auf 12'250 ging zudem die Zahl der Unternehmenskunden zurück.

Das Prämienvolumen sank um 75 Millionen auf 919 Millionen Franken. Davon entfielen 590 Millionen Franken oder 43 Millionen Franken weniger als im Vorjahr auf die obligatorische Grundversicherung. Demgegenüber fielen die Nettoleistungen mit 781 Millionen Franken um 43 Millionen Franken geringer aus als 2011.

Den Betriebsaufwand konnte Sympany um 22 Prozent auf 113 Millionen Franken Fr. senken. Die Zahl der Vollzeitstellen ging von 498 auf 471 zurück.

(vst/tke/sda)

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