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Jahreszahlen
Sympany: Mehr Kunden, mehr Gewinn

Sympany: Die Krankenversicherer engagieren sich bei Oldtimer-Rennen. Keystone

Der Krankenversicherer Sympany blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gleichzeitig senkten die Basler ihre Verwaltungskosten.

Veröffentlicht am 15.04.2015

Der Krankenversicherer Sympany hat 2014 seinen Kundenstamm erneut vergrössern können. Die Zahl der Privatkunden stieg um 5,3 Prozent auf 223'761. Den Gewinn konnte das Unternehmen im 100. Jahr seines Bestehens von 17,5 auf 23,6 Millionen Franken steigern.

Bei den Basisversicherten, dem mit Abstand wichtigsten Segment der Sympany-Kundschaft, verzeichnete die Gesellschaft mit Sitz in Basel einen Zuwachs um 8970 auf 184'651. Bei den Unternehmenskunden wurde dagegen ein Rückgang um 2398 auf 9243 registriert, wie Sympany mitteilte.

Das Prämienvolumen erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 907 Mio. Franken. Auf die obligatorische Krankenversicherung entfielen davon 604 Millionen Franken. Auf der andern Seite stiegen die Nettoleistungen für medizinische Behandlungen um 2,1 Prozent auf 820 Millionen Franken.

Verwaltungskosten deutlich gesenkt

Auf Kurs sieht sich das 2008 aus der ÖKK Basel und weiteren Krankenversicherern hervorgegangene Unternehmen mit seinem vor vier Jahren gestarteten Effizienzsteigerungsprogramm: 2014 konnten die Verwaltungskosten um 11,3 Prozent auf 93 Millionen Franken gesenkt werden. Die Zahl der Vollzeitstellen sank von 442 auf 491.

Von ihrem Jahresgewinn von 23,6 Millionen Franken wies Sympany 1,8 Millionen Franken dem sogenannten Überschussfonds zu. Von diesem Fonds können die Zusatzversicherten mit einer Überschussbeteiligung profitieren, wenn die Leistungszahlungen tiefer sind als geplant. Sympany möchte die Überschussbeteiligung auch bei der Grundversicherung einführen, was das Bundesamt für Gesundheit bisher aber untersagte.

(sda/chb/ama)

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