Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im Geschäftsjahr 2013 mit mehr Umsatz weniger verdient. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen ein neues Massnahmenpaket zur Steigerung des Profits verschrieben. Die Ausschüttungen sollen stetig steigen.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 3 Prozent auf 14,69 Milliarden Dollar, zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus 5 Prozent betragen. Die Absatzmengen nahmen um 3 Prozent zu und die Verkaufspreise von Syngenta waren durchschnittlich 2 Prozent höher.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA sank indes um 7 Prozent auf 2,90 Milliarden, entsprechend einer Marge von 19,7 Prozent, nach 21,9 Prozent im Vorjahr. Der Reingewinn nahm um 11 Prozent auf 1,64 Milliarden ab; der Gewinn pro Aktie um 11 Prozent auf 17,78 Dollar, wie Syngenta am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn pro Aktie vor Restrukturierung und Wertberichtigung ging um 12 Prozent auf 19,30 Dollar zurück.

Der Gewinnrückgang ist einerseits auf einen Abschreiber von 170 Millionen Dollar auf die eigenen Saatgut-Vorräte zurückzuführen, den Syngenta letzten Herbst vornehmen musste. Andererseits hatte Syngenta im Vorjahr einmalige Lizenzeinnahmen in Höhe von 256 Millionen Dollar verbucht, die jetzt nicht mehr anfielen. Die Lizenzeinnahmen hatten sich 2012 ziemlich eins zu eins im Gewinn niedergeschlagen.

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Trotz Gewinnrückgang sollen die Aktionäre in den Genuss einer höheren Dividende kommen: Der Generalversammlung wird eine Ausschüttung von 10 CHF je Aktie vorgeschlagen, nach 9,50 CHF im Jahr zuvor. Wie im Vorjahr behält sich das Unternehmen vor, taktische Aktienrückkäufe vorzunehmen. Syngenta hat im Berichtsjahr eigene Aktien im Wert von 66 Millionen Dollar zurückgekauft.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Syngenta die Erwartungen der Analysten verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 14,82 Milliarden, einen EBITDA von 2,98 Milliarden und einen Reingewinn von 1,71 Milliarden CHF geschätzt. Der bereinigte Gewinn pro Aktie wurde bei 19,62 Dollar gesehen.

Neues Massnahmenpaket

Syngenta bringt nun ein neues Massnahmenpaket auf den Weg, das die betriebliche Effizienz weiter fördern soll. Die Massnahmen konzentrierten sich auf die drei Kernbereiche «Kundennahe Aktivitäten », Kosteneinsparungen in der Produktion und Effizienzsteigerung, Effizienz bei Forschung und Entwicklung. Bis 2018 seien auf das Jahr umgerechnet Effizienzgewinne in Höhe von etwa 1 Milliarden Dollar geplant. Die Gesamtkosten für diese Massnahmen würden auf etwa 900 Mio geschätzt.

Ziel sei es, die EBITDA-Marge bis 2018 auf 24-26 Prozent zu erhöhen. Ferner rechnet Syngenta mit der Generierung eines «nachhaltig starken » Free Cash Flow und plant, die Rückzahlungen an Aktionäre zu erhöhen. Dies soll in erster Linie über stetige Dividendenerhöhungen erfolgen.

Für das laufende Jahr rechnet Syngenta mit einem Umsatzwachstum im Bereich des Jahres 2013. Die Bruttomarge werde steigen und das Gewinnwachstum werde zusammen mit dem stärkeren Fokus auf die Rendite des betrieblichen Umlaufvermögens eine deutliche Erhöhung des Free Cash Flow vor Akquisitionen auf etwa 1,5 Milliarden Dollar nach sich ziehen.

 »Langfristig gesehen sind wir auf Kurs, unser gesetztes Umsatzziel von 25 Milliarden Dollar im Jahr 2020 zu erreichen. Wir erwarten, dass wir uns 2015 eher am unteren Ende des angestrebten Margenbereichs bewegen werden », lässt sich CEO Mike Mack in der Mitteilung zitieren. Das besagte Zielband liegt bei 22-24 Prozent.

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Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im Geschäftsjahr 2013 mit mehr Umsatz weniger verdient. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen ein neues Massnahmenpaket zur Steigerung des Profits verschrieben. Die Ausschüttungen sollen stetig steigen.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 3 Prozent auf 14,69 Milliarden Dollar, zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus 5 Prozent betragen. Die Absatzmengen nahmen um 3 Prozent zu und die Verkaufspreise von Syngenta waren durchschnittlich 2 Prozent höher.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA sank indes um 7 Prozent auf 2,90 Milliarden, entsprechend einer Marge von 19,7 Prozent, nach 21,9 Prozent im Vorjahr. Der Reingewinn nahm um 11 Prozent auf 1,64 Milliarden ab; der Gewinn pro Aktie um 11 Prozent auf 17,78 Dollar, wie Syngenta am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn pro Aktie vor Restrukturierung und Wertberichtigung ging um 12 Prozent auf 19,30 Dollar zurück.

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Der Gewinnrückgang ist einerseits auf einen Abschreiber von 170 Millionen Dollar auf die eigenen Saatgut-Vorräte zurückzuführen, den Syngenta letzten Herbst vornehmen musste. Andererseits hatte Syngenta im Vorjahr einmalige Lizenzeinnahmen in Höhe von 256 Millionen Dollar verbucht, die jetzt nicht mehr anfielen. Die Lizenzeinnahmen hatten sich 2012 ziemlich eins zu eins im Gewinn niedergeschlagen.

Trotz Gewinnrückgang sollen die Aktionäre in den Genuss einer höheren Dividende kommen: Der Generalversammlung wird eine Ausschüttung von 10 CHF je Aktie vorgeschlagen, nach 9,50 CHF im Jahr zuvor. Wie im Vorjahr behält sich das Unternehmen vor, taktische Aktienrückkäufe vorzunehmen. Syngenta hat im Berichtsjahr eigene Aktien im Wert von 66 Millionen Dollar zurückgekauft.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Syngenta die Erwartungen der Analysten verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 14,82 Milliarden, einen EBITDA von 2,98 Milliarden und einen Reingewinn von 1,71 Milliarden CHF geschätzt. Der bereinigte Gewinn pro Aktie wurde bei 19,62 Dollar gesehen.

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Neues Massnahmenpaket

Syngenta bringt nun ein neues Massnahmenpaket auf den Weg, das die betriebliche Effizienz weiter fördern soll. Die Massnahmen konzentrierten sich auf die drei Kernbereiche «Kundennahe Aktivitäten », Kosteneinsparungen in der Produktion und Effizienzsteigerung, Effizienz bei Forschung und Entwicklung. Bis 2018 seien auf das Jahr umgerechnet Effizienzgewinne in Höhe von etwa 1 Milliarden Dollar geplant. Die Gesamtkosten für diese Massnahmen würden auf etwa 900 Million geschätzt.

Ziel sei es, die EBITDA-Marge bis 2018 auf 24-26 Prozent zu erhöhen. Ferner rechnet Syngenta mit der Generierung eines «nachhaltig starken » Free Cash Flow und plant, die Rückzahlungen an Aktionäre zu erhöhen. Dies soll in erster Linie über stetige Dividendenerhöhungen erfolgen.

Für das laufende Jahr rechnet Syngenta mit einem Umsatzwachstum im Bereich des Jahres 2013. Die Bruttomarge werde steigen und das Gewinnwachstum werde zusammen mit dem stärkeren Fokus auf die Rendite des betrieblichen Umlaufvermögens eine deutliche Erhöhung des Free Cash Flow vor Akquisitionen auf etwa 1,5 Milliarden Dollar nach sich ziehen.

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 «Langfristig gesehen sind wir auf Kurs, unser gesetztes Umsatzziel von 25 Milliarden Dollar im Jahr 2020 zu erreichen. Wir erwarten, dass wir uns 2015 eher am unteren Ende des angestrebten Margenbereichs bewegen werden », lässt sich CEO Mike Mack in der Mitteilung zitieren. Das besagte Zielband liegt bei 22-24Prozent.