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Agro-Chemie
Syngenta-Grossaktionär baut Beteiligung ab

Syngenta: Capital Group traut dem Management nicht mehr.

Der Syngenta-Grossaktionär Capital Group hat das Vertrauen in die Syngenta-Führung verloren. Der Investor schraubt sein Engagement merklich zurück, die Aktie sinkt.

Veröffentlicht am 26.01.2016

Der Syngenta-Grossaktionär Capital Group hat seine Beteiligung an dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatguthersteller verringert. Nach Angaben der Schweizer Börse vom Dienstag hält die US-Fondsgesellschaft noch 2,97 Prozent an dem Basler Konzern. Zuvor waren es 4,98 Prozent.

Händler spekulierten, dass Capital Group die Geduld verloren haben könnte. «Die angebliche Übernahme von Syngenta scheint sich zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln», sagte ein Händler. Der Positionsabbau erkläre auch, warum die Aktie jüngst unter Druck gestanden habe. Capital Group konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.

Syngenta-Aktie unter Druck

Syngenta wird seit einiger Zeit als Übernahmekandidat gehandelt. Der Konzern sieht sich nach eigenen Angaben nach Partnern um und führt Gespräche mit ChemChina. Vergangenes Jahr hatte der Basler Konzern die Übernahmeavancen des Saatgut-Marktführers Monsanto abgeblockt.

Die Neuigkeit setzte der Syngenta-Aktie am Dienstag zu. Unter den Bluechips stehen die Papiere am meisten unter Druck, mit einem Minus von 2,3 Prozent um kurz nach 12 Uhr ist Syngenta die Verlierer-Aktie im SMI. Der Gesamtmarkt gemessen notiert derweil bei rund 0,5 Prozent im Minus.

(reuters/ise/ama)

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