Syngenta teilte mit, der Agrochemiekonzern definitiv in chinesische Hände gelangt. Die Aktionäre haben bis zum Ende der Hauptangebotsfrist rund Käufer ChemChina 80,7 Prozent der Aktien angedient. Die Mindestannahmequote lag bei 67 Prozent.

Die grösste Auslandsübernahme eines chinesischen Unternehmens biegt damit nach mehr als einem Jahr auf die Zielgerade ein. ChemChina hatte die 43 Milliarden Dollar schwere Offerte für den Pflanzenschutz- und Saatgut-Produzenten aus Basel im Februar vergangenen Jahres angekündigt. Ursprünglich wollten die beiden Unternehmen den Deal bereits Ende 2016 in trockenen Tüchern haben. Die Transaktion zog sich dann allerdings hin, vor allem weil Wettbewerbsbehörden Bedenken anmeldeten.

(sda/reuters/chb)