Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im ersten Quartal 2012 den Umsatz um sieben Prozent auf 4,30 Milliarden US-Dollar gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen hätten die Verkäufe um neun Prozent zugenommen. Die Absatzmengen legten dabei um fünf Prozent zu, höhere Verkaufspreise wirkten sich mit vier Prozent positiv aus, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Regionen Europa und Nordamerika verzeichneten den Angaben zufolge einen «ausgezeichneten» Saisonauftakt. So hätten beispielsweise in der Region Lateinamerika zum Saisonende die Auswirkungen der Trockenheit in Argentinien und Südbrasilien durch eine höhere zweite Maisernte in Brasilien teilweise ausgeglichen werden können. Im Bereich Pflanzenschutz stieg der Umsatz im ersten Quartal um sieben Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar (+9 Prozent zu konstanten Wechselkursen). Der Umsatz des Geschäftsbereiches Saatgut erhöhte sich um elf Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar (+13 Prozent zu konstanten Wechselkursen).

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen des Marktes nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Konzernumsatz lag bei 4,37 Milliarden Dollar, für den Bereich Pflanzenschutz bei 3,02 Milliarden und die Sparte Saatgut bei 1,35 Milliarden US-Dollar. «Die Umsetzung unserer integrierten Strategie kommt schnell voran; erste Erfolge sind bereits durch das erweiterte Potenzial unseres Portfolios und unserer Geschäftsorganisation sichtbar. Dies untermauert unsere Zuversicht, dass wir in einem expandierenden Marktumfeld eine überdurchschnittliche Entwicklung erzielen können», lässt sich Firmenchef Mike Mack in der Mitteilung zitieren.

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2012 rechnet Syngenta entsprechend mit einer im Vorjahresvergleich höheren Betriebsgewinnmarge (Stufe Ebitda) zu konstanten Wechselkursen sowie mit «starken» Cash-Generierung. Dies trotz des erwarteten Gegenwinds durch Währungs- und Rohstoffeffekte.

(muv/vst/awp)