1. Home
  2. Unternehmen
  3. Syngenta: Lohnpolitik in der Kritik

Entschädigung
Syngenta: Lohnpolitik in der Kritik

Michel Demaré: Der Syngenta-VRP ist unter Beschuss. Keystone

Bei der Basler Agrochemie-Perle Syngenta ist wieder Feuer im Dach: Eine Aktionärsgruppe kritisiert die Lohnstruktur des Verwaltungsrates. Vor allem Präsident Demaré ist unter Beschuss.

Veröffentlicht am 01.02.2016

Die Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre äussert am Montag Kritik zur Entschädigungspolitik des Agrochemie-Unternehmens. Diese sei «unakzeptabel», heisst es in einer Mitteilung.

Eine von der durch die Vereinigung durchgeführte Analyse habe aufgezeigt, dass der Verwaltungsrat von Syngenta bei deutlich schlechterer Leistung sehr viel besser bezahlt werde, als dies in international vergleichbaren Unternehmen der Fall sei. Insbesondere die Entschädigung des Verwaltungsratspräsidenten von Syngenta, Michel Demaré, sei zu hoch.

Keine Berücksichtigung des Kurses

Die Vereinigung kritisiert weiter, dass im Gegensatz zu den anderen Unternehmen die Entschädigungen für den Syngenta-Verwaltungsrat ausschliesslich in bar ausgerichtet würden und damit in keiner Weise von der eigenen Kursentwicklung als wesentlicher Gradmesser für den Erfolg eines Unternehmens abhängig seien.

An der kommenden Generalversammlung will die Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre jeden Kompensationsantrag ablehnen, der massiv über dem liege, was international üblich sei und keine Leistungskomponente enthält.

(sda/ise/gku)

Anzeige