Der Umsatz des Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Herstellers Syngenta ist nach einer soliden Entwicklung im zweiten Quartal im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar geklettert. Der Gewinn stieg ebenfalls um 14 Prozent und erreichte 1,4 Milliarden Dollar.

Das Wachstum sei auf die Breite des Portfolios und die starke Präsenz des Unternehmens in Schwellenländern zurückzuführen, wurde Geschäftsleiter Mike Mack in einem Communiqué zitiert. Auch vom schwachen Dollar profitierte Syngenta: Mit konstanten Wechselkursen gerechnet lag das Umsatzwachstum bei zwölf Prozent.

Die Berichtsperiode war Syngenta (Aktienkurs Syngenta) zufolge in der nördlichen Hemisphäre von ungünstigem Wetter und turbulenten Nutzpflanzenpreisen geprägt. Knappe Getreidemengen bei gleichzeitig steigender Nachfrage hätten zu einem Anstieg der Preise geführt.

So entwickelte sich das Saatgut-Geschäft besonders positiv, dessen Umsatz um 19 Prozent zulegte. Geografisch wies die Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten das grösste Wachstum aus, deren Umsatz um 22 Prozent anstieg.

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(tno/laf/sda/awp)