Der Agrarchemie-Markt bleibt nach einem Pressebericht in Bewegung. Nach Informationen des «Wall Street Journal» prüfen mehrere Schwergewichte, ihre Kräfte zu bündeln. Die Basler Syngenta rede mit dem US-Konzern Dupont über einen Zusammenschluss mit dessen Agrochemie-Sparte, schrieb die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am Donnerstag und berief sich dabei auf eingeweihte Personen. Unabhängig davon spreche DuPont mit dem US-Chemiekonzern Dow Chemical, der einen Verkauf seines Saatgut- und Pflanzenschutz-Geschäfts auslote.

Die Diskussionen seien allerdings noch in einem frühen Stadium, schränkte das «Wall Street Journal» ein. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor.

Hoher Preisdruck

In der Branche herrscht ein hoher Preisdruck; zudem kosten Forschung und Entwicklung viel Geld. Der US-Saatgutkonzern Monsanto hatte bereits versucht, Syngenta in einem Milliardengeschäft zu schlucken, musste das Vorhaben aber schliesslich im Sommer angesichts der Gegenwehr der Schweizer abblasen. Auch der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer mischt bei Saatgut und Pflanzenschutz mit.

(awp/me)