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Übernahme
Syngenta rüstet sich für Abwehrschlacht

Syngenta: Die Schweizer haben keine Freude am Monsanto-Angebot. Keystone

Syngenta ergreift Abwehrmassnahmen gegen das Milliarden-Gebot der Amerikaner von Monsanto.

Veröffentlicht am 29.05.2015

Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta ergreift einem Medienbericht zufolge Abwehrmassnahmen gegen die Übernahmeofferte des US-Konkurrenten Monsanto. Syngenta habe zur Verstärkung nun auch die Bank UBS in ihr Beraterteam aufgenommen, berichtete die Agentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Der Agrochmiekonzern gehe davon aus, dass Monsanto möglicherweise bereits in der nächsten Woche ein höheres Gebot als die bislang offerierten 449 Franken je Anteilsschein vorlegen werde. Syngenta sei aber unter Umständen bereit, eine Offerte von 500 Franken je Aktie in Erwägung zu ziehen.

45-Milliarden-Angebot

Im Falle einer Syngenta-Übernahme könnte Monsanto das Saatgutgeschäft der Schweizer veräussern. Verschiedene mögliche Käufer seien bereits kontaktiert worden. Dazu zählten BASF und Bayer, berichtete die Agentur weiter. Syngenta hatte in der vergangenen Woche dem US-Saatgut- und Genpflanzen-Hersteller die kalte Schulter gezeigt. Die Amerikaner wollen bislang für den Konzern aus Basel 45 Milliarden Dollar auf den Tisch legen.

(reuters/chb)

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