Syngenta ist im ersten Halbjahr 2013 trotz eines verspäteten Beginns der Anbausaison in der nördlichen Hemisphäre und ungünstiger Witterung gewachsen. Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 2 Prozent auf 8,39 Milliarden Dollar, zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus ebenfalls 2 Prozent betragen. Der integrierte Umsatz (ohne Geschäftsbereich«Lawn and Garden») wuchs um 3 Prozent auf 8,02 Milliarden. Die Absatzmengen stiegen um 4 Prozent und die Verkaufspreise von Syngenta waren durchschnittlich 3 Prozent höher.

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Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda sank indes um 3 Prozent auf 2,18 Milliarden, entsprechend einer Marge von 26 Prozent, nach 29,1 Prozent im Vorjahr. Der Reingewinn nahm um 5 Prozent auf 1,41 Milliarden ab; der Gewinn pro Aktie sank demnach um 7 Prozent auf 15,92 Dollar, wie Syngenta mitteilte.

«Unsere Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr belegt, dass wir sowohl in Schwellenmärkten als auch in Industrieländern nachhaltig wachsen können. Dies stärkt unsere Zuversicht, dass wir den integrierten Umsatz von Syngenta bis 2020 auf 25 Milliarden Dollar steigern können», lässt sich CEO Mike Mack zitieren.

Mit dem vorgelegten Zahlenset hat Syngenta die Erwartungen des Marktes verfehlt. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 8,58 Milliarden, einem Ebitda von 2,28 Milliarden sowie einem Reingewinn von 1,48 Milliarden Dollar.

Syngenta gibt sich zuversichtlich

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 liege Syngenta «im Soll» und erwarte ein Umsatzwachstum, das mit der langfristigen Zielsetzung übereinstimme. Ferner wird ein Gewinnanstieg im zugrundeliegenden Geschäft sowie ein «beträchtlicher» Free Cashflow erwartet. Auf mittlere Sicht sei es weiterhin das Ziel, bis 2015 eine Ebitda-Marge in der Bandbreite von 22 bis 24 Prozent zu erreichen, bekräftigt Syngenta. Dazu konzentriere man sich auf ein nachhaltiges Umsatzwachstum und weitere Profitabilitätssteigerungen.

«Dank des guten Ausblicks für Lateinamerika und Asien/Pazifik erwarten wir im zweiten Halbjahr ein noch stärkeres Wachstum im zugrundeliegenden Geschäft. In Lateinamerika sollten die steigenden Rohstoffpreise weitere Investitionen in Soja nach sich ziehen», so CEO Mack weiter.

(tke/tno/awp)