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Forschung
Syngentas Millionen für das Fricktal

Forschung: Syngenta stärkt den Standort Schweiz. (Bild: Keystone)

Der Basler Agrochemiekonzern baut den Forschungs- und Entwicklungsstandort im aargauischen Stein weiter aus. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Veröffentlicht am 01.10.2013

Der Basler Agro-Konzern Syngenta baut sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Stein AG für 46 Millinen Franken aus. Erweitert werden sollen Infrastruktur und Kapazität. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsgebäudes ist für Ende 2015 geplant, wie Syngenta mitteilte.

Syngenta betreibt in Stein seit 16 Jahren ein Zentrum für biologische Wissenschaften. Eröffnet vor allem zur Unterstützung des Fungizid- und Insektizid-Screenings, sei es heute ein etabliertes, global bedeutendes Zentrum für chemische und biologische Kontrolle sowie die Stärkung, Saatgutbehandlung und Phänotypisierung - die umfassende Analyse von Eigenschaften - von Pflanzen.

Langfrististiges Engagement für die Schweiz

Die Erweiterung umfasst über 30 neue Mehrzweck-Gewächshäuser auf insgesamt 860 Quadratmeter Fläche sowie rund 20 spezielle Klimakammern. Diese sollen hochspezifische Klimaprofile für die fortgeschrittene Phänotypisierung ermöglichen. Mit dem Bau der von den Architekten Wilherm & Hovenbitzer entworfenen Erweiterung soll noch 2013 begonnen werden.

Der Ausbau zeige das langfristige Engagement von Syngenta für Investitionen in der Schweiz zur Erweiterung seiner globalen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, wird Christoph Mäder, für die Schweiz zuständiges Geschäftsleitungsmitglied, in der Mitteilung zitiert. Stein sei wegen der Lage im Dreiländereck sowie der Nähe zu Universitäten und Forschungsinstitutionen von Weltklasse besonders attraktiv.

(sda/vst/aho)

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