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Unklarheit
Syngentas Saatgutgeschäft ist auf der Kippe

Syngenta: Strategie bleibt unklar.

Der geplante Verkauf des Saatgutgeschäfts könnte laut Investoren doch noch abgeblasen werden. Falls dem so wäre, dürfte auch der angekündigte Aktienrückkauf ins Wasser fallen.

Veröffentlicht am 07.12.2015

Die Syngenta überdenkt nach Angaben einer Gruppe von Investoren eventuell den geplanten Verkauf ihres Saatgutgeschäfts. Die mögliche Kehrtwende sei in einem Treffen mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Michel Demaré am 26. November zur Sprache gekommen, teilte die Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre in einem Brief an ihre Mitglieder mit.

Die Gruppe hatte sich in den vergangenen Monaten öffentlich gegen den Verkauf des Saatgutgeschäfts ausgesprochen und die Geschäftsleitung für ihr Verhalten gegenüber einem Übernahmeangebot von Monsanto kritisiert.

Angst um Aktienrückkauf

Man habe den Eindruck gewonnen, dass der angekündigte Rückkauf von Syngenta-Aktien nicht stattfinden werde, falls die geplanten Verkäufe ausblieben, denn diese seien notwendig, um die Rückkäufe zu finanzieren, hiess es in dem Schreiben.

(bloomberg/gku/ama)

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