Der US-Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson hat im Schlussquartal seinen Umsatz gesteigert, aber weniger verdient als noch vor einem Jahr.

Während die Erlöse mit einem Plus von acht Prozent auf 17,6 Milliarden US-Dollar so ausfielen wie von Analysten erwartet, blieb der Überschuss mit 2,6 Milliarden Dollar deutlich hinter den 3,1 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Experten hatten mit einem wesentlich höheren Gewinn gerechnet.

Dahinter stecken allerdings negative Sondereffekte in Höhe von 800 Millionen Dollar, die unter anderem für die Integration des schweizerischen Medizinunternehmens Synthes anfielen.

Für das jüngst angelaufene Jahr stellt der Konzern einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,35 bis 5,45 Dollar in Aussicht. Analysten hatten mit 5,49 Dollar gerechnet. Im abgelaufenen Jahr kam der Konzern bei dieser Kennzahl auf 5,10 Dollar.

Anzeige

Neben der Medizintechnik ist Johnson & Johnson für seine Pflege- und Hygieneprodukte bekannt. Etwa für die Mundhygiene-Produkte, die unter der Marke Listerine verkauft werden oder die Neutrogena-Salben. Während es bei diesen frei verkäuflichen Produkten gut für die US-Amerikaner lief, spürt der Konzern bei einer Reihe von Medikamenten die Konkurrenz der Generika-Anbieter.

(vst/rcv/awp)