Blackberry muss einen weiteren Rückschlag einstecken: T-Mobile US hat ankündigt, keine Geräte des Smartphone-Pioniers mehr in seinen Läden zu führen. Die Nachfrage sei nicht hoch genug, sagte der hochrangige T-Mobile-Manager David Carey der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Blackberrys könnten weiter direkt bestellt werden. Ohnehin würden die Geräte eher von Firmenkunden gekauft, die ihre Entscheidung nicht in Läden träfen. Die Deutsche-Telekom -Tochter ist der viertgrösste Mobilfunkanbieter in den USA. Die Kanadier haben im direkten Konkurrenzkampf mit Apple und Samsung gegenwärtig das Nachsehen.

Blackberry-Aktien gaben im US-Handel mehr als sechs Prozent nach. Am Markt wachsen die Zweifel, ob die 4,7 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte von Fairfax Financial Holdings Erfolg haben wird. Blackberry veröffentlicht am Freitag Geschäftszahlen. Der Konzern hat bereits einen Milliardenverlust und Massenentlassungen verkündet.

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(reuters/chb/aho)