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Kürzung
Tamedia streicht 25 Stellen bei Regionalzeitungen

Tamedia-Verlag: Drei Regionalzeitungen werden miteinander verbunden, ca. 25 Stellen werden gekürzt. (Bild: Keystone)

Tamedia verbindet die drei Regionalzeitungen «Landbote», «Zürichsee-Zeitung» und «Zürcher Unterländer» enger miteinander. Dabei werden 25 von 165 Stellen gestrichen.

Veröffentlicht am 22.01.2014

Das Medienunternehmen Tamedia lässt ihre drei Zeitungen «Landbote», «Zürichsee-Zeitung» und «Zürcher Unterländer» enger zusammenarbeiten. An den Standorten Bülach, Stäfa und Winterthur gehen dadurch 25 der 165 Stellen verloren, wie Tamedia  mitteilte. Neu sollen die Sport-, Service- und Onlineredaktionen sowie die Produktion und das Korrektorat der drei Zeitungen zusammengelegt werden. Die Mantelredaktion des Zeitungsverbunds soll ihren Sitz in Winterthur haben. In der Ausland- und Inlandberichterstattung soll, wie schon früher bekannt gegeben wurde, eng mit der Tamedia-Tochter Berner Zeitung kooperiert werden. Der Inserateverkauf des Landboten wird ebenfalls in den Verbund integriert.

Übernahme des Landboten kürzlich beschlossen

Tamedia ist seit Längerem im Besitz der Zürichsee-Zeitung und des Zürcher Unterländers. Die Übernahme des Landboten wurde im letzten Sommer angekündigt und vor kurzem abgeschlossen. Die bisherige Landbote-Chefredaktorin Colette Gradwohl verliess am Montag das Unternehmen wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Weiterentwicklung der Zeitung. Ihr Nachfolger wurde Benjamin Geiger, der diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Funktion als Chefredaktor der Zürichsee-Zeitung und des Zürcher Unterländers übernahm.

(awp/me)

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