1. Home
  2. Unternehmen
  3. Taxi-Schreck Uber sucht Rat bei Schweizer Edelberatern

Wirtschaft
Taxi-Schreck Uber sucht Rat bei Schweizer Edelberatern

Demonstration: Spanische Taxifahrer attackieren einen mutmasslichen Uber-Fahrer.  Keystone

Nach zahlreichen Demonstrationen und Gerichtsprozessen geht Uber in die Offensive. Eine Zürcher Beratungsfirma soll nun das Image der Taxi-App bei Politikern und Behörden aufpolieren.

Von Marcel Speiser
am 17.09.2014

Der umstrittene Fahrten-Vermittlungsdienst Uber hat die Zürcher Kommunikationsberatung «Hirzel Neef Schmid Konsulenten» engagiert. Das bestätigt der frühere Kommunikationschef der CS, Konsulenten-Partner Andrés Luther. Inhaltlich äussert er sich nicht dazu, was genau er für Uber-Schweiz-Chef Rasoul Jalali macht. Fakt ist: Die Zürcher Beratungsfirma ist Teil eines globalen Netzwerks, das für Uber in der Öffentlichkeit, bei Politikern und Behörden gute Stimmung machen soll.

Das erst 2009 gegründete Unternehmen ist derzeit in 196 Städten in 45 Ländern aktiv – darunter in Zürich und in Genf. Praktisch überall, wo Uber beginnt, regt sich heftiger Widerstand gegen die Firma. Insbesondere die Taxi-Branche wehrt sich mit Demonstrationen, Streiks und juristischen Mitteln gegen die unliebsame Konkurrenz aus den USA.

Spezialisiert auf Krisenkommunikation

Die Firma «Hirzel Neef Schmid Konsulenten» gehört in der Schweiz zu den ersten Adressen in Sachen Kommunkationsberatung und Krisenkommunikation. Niemand vertritt hochkarätigere Kunden – Manager wie Josef Ackermann, Philippe Gaydoul oder Ivan Glasenberg. Und kaum ein anderes Büro verlangt so hohe Stundenansätze wie die Konsulenten. Die liegen auf dem gleichen Niveau wie jene von Wirtschaftsanwälten – 600 Franken pro Stunde oder mehr.

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.

Anzeige