Der Laborausrüster Tecan hat im ersten Halbjahr 2013 den Umsatz knapp gehalten, operativ hingegen leichte Fortschritte erzielt. Der Umsatz sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,2 Prozent auf 181,8 Millionen Franken; in Lokalwährungen betrug der Rückgang 0,5 Prozent. Der Auftragseingang sei um 5,3 Prozent gestiegen und habe 189,2 Millionen betragen, teilt Tecan mit.

Der Bruttogewinn sank um 2,1 Prozent auf 88,6 Millionen. Der Ebit stieg hingegen um 3,3 Prozent auf 23,1 Millionen und die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Der Reingewinn sank indessen um 6,7 Prozent auf 16,5 Millionen Franken.

Tecan hat damit Prognosen von Analysten nur beim Ebit übertroffen, beim Umsatz und Reingewinn hingegen verfehlt. Die Bank Vontobel und die Zürcher Kantonalbank haben den Halbjahresumsatz des Laborausrüsters auf 185/188,2 Millionen Franken geschätzt, den Ebit auf 23/22,2 Millionen und den Reingewinn auf 20/18,1 Millionen.

Stabile Umsatzentwicklung

Bei der als «stabil» eingestuften Umsatzentwicklung wird in der Mitteilung auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld verwiesen. Nach einem erwartungsgemäss schwachen ersten Quartal habe sich der Umsatz im zweiten Quartal mit einer zweistelligen Wachstumsrate entwickelt, heisst es. Im Weiteren wird der Rückgang des Reingewinnes trotz höherem Ebit auf ein tieferes Finanzergebnis zurückgeführt, dies wegen Währungsabsicherungsmassnahmen.

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«Tecan hat trotz der weiterhin schwierigen Wirtschaftslage im ersten Halbjahr 2013 annähernd einen Umsatz auf Vorjahresniveau erreicht. Es freut mich, dass wir dabei sowohl das Betriebsergebnis wie auch die Betriebsrendite steigern konnten», wird CEO David Martyr in der Mitteilung zitiert.

Für das Gesamtjahr 2013 werden die bisherigen Prognosen bestätigt. Demnach wird unverändert ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen «im mittleren einstelligen Prozentbereich» erwartet. Die Betriebsrendite soll gegenüber dem Vorjahr (13,4 Prozent) um rund 50 Basispunkte ansteigen.

(chb/aho/awp)