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Apple täuscht Konsumenten - Busse in Italien

«Unrichtiges Geschäftsgebahren»: Apple-Filiale in Italiens Hauptstadt Rom. (Bild: Keystone)

Apple hat die Kunden mit Angaben zur Garantie in die Irre geführt - zu diesem Schluss ist die italienische Wettbewerbsbehörde gekommen. Sie brummte dem US-Konzern eine Busse auf und verlangt Änderunge

Veröffentlicht am 27.12.2011

Der US-Technologiekonzern Apple muss in Italien wegen Konsumententäuschung eine Geldbusse von 900'000 Euro bezahlen. Das Unternehmen habe die Kunden mit seinen Angaben zur Garantie in die Irre geführt, erklärte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM.

Apple wies demnach nicht klar darauf hin, dass die Händler den Kunden eine zweijährige, kostenlose Garantie gewähren müssen. Die Käufer von Apple-Produkten seien deshalb dazu verleitet worden, «einen zusätzlichen, kostenpflichtigen Vertrag zu unterschreiben, der zum Teil die gesetzliche Garantie mit abdeckt», erklärten die Wettbewerbshüter.

Apple müsse dieses «unrichtige Geschäftsgebahren» sofort einstellen und die AGCM über die getroffenen Massnahmen informieren. So soll der Konzern unter anderem bei seiner Zusatzgarantie «Apple Care Protection Plus» auf die Existenz der kostenlosen Zwei-Jahres-Garantie hinweisen.

(tno/sda)

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