Apple hat bei seiner neuen Computer-Uhr nach Informationen des «Wall Street Journal» Qualitätsprobleme mit einem wichtigen Bauteil. Daher verspäteten sich vorläufig Auslieferungen der Apple Watch.

Die von einem chinesischen Zulieferer produzierten Module, die Vibrationsalarme und leichtes «Anklopfen» am Handgelenk auslösen, seien nach kurzer Zeit kaputt gegangen, berichtet das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apple müsse nun auf einen japanischen Produzenten zurückgreifen, um das Problem zu lösen.

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Verzögerung bis Juni

Apple wollte sich zu dem Bericht nicht äussern. Die Apple Watch wird seit vergangenem Freitag ausgeliefert. Aktuell wird bei Online-Bestellungen eine Verzögerung bis Juni angezeigt, in den Apple Stores soll die Uhr auch erst dann verkauft werden.

Zugleich sei unklar, wie stark die Probleme mit dem Bauteil zu den Lieferengpässen beitragen, räumte das «Wall Street Journal» ein. Apple nannte bisher keine Absatzzahlen.

Leiser Start

Der Konzern hatte den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich leise eingeleitet. Nur in einigen wenigen Luxusgeschäften rund um den Globus sind seit Freitag iWatches zu haben. Experten trauen Apple zu, mit dem Produkt den Markt für tragbare Geräte - sogenannte Wearables - kräftig aufzumischen, auf dem sich auch Samsung, Sony und LG tummeln.

(sda/tno/ama)