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Verkehr
Autonome Minibusse auf dem ETH-Lausanne-Campus

Autonomer Kleinbus vom französischen Unternehmen EasyMile.   zvg

Auf dem Gelände der ETH Lausanne verkehren ab Mitte Februar sechs autonome Minibusse. Die Verkehrssteuerung erfolgt durch ein Lausanner Startup.

Veröffentlicht am 09.01.2015

Das Rennen um Autos, die nur mit Sensoren, Lasern, Kameras und GPS navigieren, ist voll im Gang. Google, Tesla, Nissan, Toyota und Volvo verkünden in immer höherer Kadenz von erfolgreichen Testfahrten und technologischen Durchbrüchen. Im Windschatten der Silicon-Valley- und Automobil-Giganten mischt auch die ETH Lausanne (EPFL) mit.

So fahren auf ihrem Gelände ab Mitte Februar sechs autonome Minibusse, die das französische Unternehmen EasyMile gebaut hat. Die Busse des Modells EZ-10 (Bild) verkehren zwischen dem Kongresszentrum, dem Rolex Learning Center und dem Innovationspark mit maximal 15 Stundenkilometern.

Verkehrstechnische Erkenntnisse sollen gewonnen werden

Sie können je zehn Personen aufnehmen. Diese Testfahrten finden im Rahmen des europäischen Projekts City-Mobil2 statt und dauern sechs Wochen. Die Verkehrssteuerung erfolgt durch das Lausanner EPFL-Startup BestMile, das vor einem Jahr von drei EPFL-Alumni gegründet wurde: Raphaël Gindrat, Anne Koymans und Eduardo Camacho-Hübner.

Damit hoffen die Lausanner, beim verkehrstechnischen Quantensprung mit autonomen Autos vorne mit dabei zu sein.

(ise)

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