Der ums Überleben kämpfende Smartphone-Pionier Blackberry will sein Angebot an Apps mit Hilfe des Online-Händlers Amazon aufbessern. Blackberry-Kunden sollen mit der nächsten Version direkten Zugriff auf Amazons App-Store mit über 240'000 Android-Anwendungen bekommen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Blackberry will damit ein ernsthaftes Problem lösen: Angesichts der geringen Verbreitung finden viele App-Entwickler die Plattform nicht interessant - das schmale App-Angebot schreckt widerum mögliche Kunden ab.

Seit Januar Android-tauglich

Im Januar machte es Blackberry bereits grundsätzlich möglich, Apps für das Google-System auf seinen Geräten zu nutzen. Sie laufen in einer zusätzlichen Android-Umgebung innerhalb des Blackberry-Betriebssystems. Der Zugriff auf Amazons Download-Plattform wird aber Auffinden und Installation der Anwendungen drastisch erleichtern.

(sda/gku)