Bundesangestellte sollen künftig nicht mehr über das Festnetz, sondern via Computer telefonieren. Erste Tests gab es bereits, wie Dieter Klemme vom Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Er bestätigte damit einen Bericht in «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Das Projekt strebt eine Verbindung von Telefon, E-Mail, Videokonferenzen und anderen Technologien an. Damit soll den Bundesangestellten auch die Arbeit von zu Hause aus erleichtert werden.

Die Verwaltung passt sich damit einem langfristigen Trend an, wie Anand Jagtap, Mediensprecher des Eidgenössischen Personalamts, erklärte. Flexible Arbeitszeitmodelle seien unerlässlich, um in Zukunft genügend qualifizierte Mitarbeiter finden zu können.

Gleichzeitig soll der Abschied von der Festnetztelefonie die Kosten senken. Zunächst verursacht das Projekt jedoch zusätzliche Ausgaben: Der Bundesrat hat 2011 einen höheren zweistelligen Millionenbetrag für das Projekt veranschlagt.

Laut Klemme soll das neue System 2014 und 2015 in der gesamten Bundesverwaltung eingeführt werden.

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(tno/sda)