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Der neue Server kommt

 

Wie bereits im Januar gemeldet, wird Cisco am Montag, 16. März einen eigenen Server im Rahmen der «Unified Communications»-Strategie vorstellen.

Von Matthias Niklowitz
am 13.03.2009

«Wir erwarten für Montag, 16. März den Markteintritt von Cisco bei Servern», schreiben die Analysten des Brokers Wedbush Morgan in einer Notiz an ihre Kunden. «Der Server wird mit Software von HP mit OpenView und Opsware, IBM/Tivoli und möglicherweise der Software von Spezialisten wie Cassatt oder Scalent ausgerüstet sein». Weiter erwarten die Analysten von Cisco eine Cloud-Computing-Strategie, die auch die Virtualisierung einschliesst, um Netzwerkressourcen so gut wie möglich auszunutzen.



Eine Absage kommt aus einer anderen Richtung. EMC-CEO Joe Tucci wies Gerüchte zurück, wonach sich Cisco (auch) für VMware, den Gorilla im Markt für Virtualisierungssoftware, entschieden habe.

Nichts sagte Tucci zu einem anderen hartnäckigen Marktgerücht, wonach nämlich Cisco EMC direkt und ganz kaufen könnte.



Die VMware-Aktie geriet trotz den intakten Wachstumsaussichten in den letzten Monaten unter Druck und notiert jetzt 50% unter dem IPO-Preis vom August 2007. EMC hatte damals eine kleine Tranche an die Börse gebracht, um den Wert des Gesamtkonzerns an der Börse zu steigern. Dieses Kalkül ging nur teilweise auf.

Dafür baut EMC bei den «Solid State»-Speichertechnologien aus. Dabei werden die Daten nicht mehr auf rotierenden Festplatten, sondern wie bei den kleinen iPods, nur noch auf Chips gespeichert. Dieser Bereich wachse laut Tucci stark. EMC-Konkurrenten wie HP, Pillar Data Systems und Sun Microsystems waren in den letzten Tagen ebenfalls mit Solid-State-Neuheiten gekommen.
 

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